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Bumbanet:
Wie kam es denn jetzt, dass eure Platte über Jive vertrieben
wird?
Eliot: Das Ding ist halt immer mehr gewachsen und da haben wir
erkannt, dass eine Major Unterstützung dem Ganzen gut tun würde.
Wir als kleine Firma können ein gewisses Kontingent gut umsetzen,
aber dann ist Schluss. Jive kann das nochmal auf einem anderen Level
machen, vor allem was Geld, Promotion und Vertrieb angeht. Im Zuge
dessen haben wir auch den Allstar Track, die zweite Single, mit
allen Beatboxern gemacht, der das ganze Ding auch ziemlich repräsentiert.
Der Deal mit Jive kam zustande, in dem wir Demos verschickt haben.
Reagiert haben eigentlich alle Majors und wir haben dann auch alle
getroffen. Bei Jive hatten wir von Anfang an das beste Gefühl,
weil sie auch die selbe Problematik wie wir gesehen und das Ding
auch realistisch eingeschätzt haben. Bei Jive hatte alles Hand
und Fuß, nicht wie bei anderen, die irgendwelche utopischen
Zahlen auf den Tisch gelegt haben. Wir haben uns dann auch mit den
Jungs von Jive gut verstanden und die hatten auch die nötige
Flexibilität das Ding möglichst schnell umzusetzen. Die
Sache war ja schon sehr weit und wir haben erst am Schluss festgestellt,
ein Major wäre vielleicht ganz gut.
Bumbanet: Wie sah die Arbeit mit den ganzen Crews auf dem Album
aus, seid ihr auf die zugegangen?
Eliot: Das ist eine Mischung. Eigentlich sind fast alle unsere
Freunde, die wir schon sehr lange kennen. Gerade Leute wie Immo,
mit dem wir vorher schon Sachen gemacht hatten. Ferris kannten wir
daher auch von der alten FAB Crew. Andere Leute haben wir auf Jams
getroffen, wie Dendemann. Auf andere Leute, die wir nicht kennen,
hätten wir auch gar kein Bock gehabt.
Bumbanet: Und wie sieht die weitere Planung aus?
Eliot: Wir haben zur Zeit viele Kontakte, wie die Black Eyed Peas.
Die sind auf jeden Fall von dem Ding angetan, bisher gab es aber
noch keine Zeit da etwas zu machen. Ansonsten haben wir noch viele
Tracks, die nicht auf die Platte kommen konnten, weil wir einfach
zuviel hatten. Auch bei Torch hat es zeitlich noch nicht geklappt.
Außerdem kontaktieren uns jetzt viele Beatboxer, die mitmachen
wollen.
Bumbanet: Wollt ihr euch jetzt komplett auf die Beatbox Sache
konzentrieren?
Eliot: Was für uns als Firma jetzt ziemlich wichtig ist, ist
A.C.L., der mit seiner Maxi "Flava" ganz gut gestartet ist. Seine
EP ist jetzt in der Pipeline und die mastern wir gerade. Und auch
wir als Lyrika wollen nächstes Jahr durchstarten.
Bumbanet: Wie setzt ihr eure Platte denn jetzt live um?
Eliot: Es ist live natürlich kompliziert die Beats umzusetzen,
weil die im Studio produziert wurden. Deshalb mussten wir erstmal
viel probieren, damit diese Sachen live nicht zu trocken kommen.
Bei den Rapacts haben wir bisher auf den Jams immer welche eingeladen,
zum Beispiel beim Splash war das super, das war Nico Suave dabei.
Zur Tour nehmen wir jetzt Amis mit, von den DnD Studios in New York.
Außerdem werden A.C.L. und Viktor dabei sein. Bei gewissen
Stationen sind dann noch Locals wie Immo und Spax dabei. Unsere
Liveshow wird ungefähr eine halbe bis dreiviertel Stunde dauern.
Hauptsächlich wollen wir in Stores oder auf der Strasse auftreten,
also da wo das Ding herkommt.
www.vielhiphop.com
www.beatboxing.de
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