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Mit
dem neuen Album "Free All Angels" stürmen die vier
Nordiren wieder an die Spitze, und das genauso frisch wie vor 7
Jahren. Damals starteten sie mit "Jack Names The Planet"
durch, und bereits 1992 hatten sie sich im zarten Alter von 15 gegründet.
Das Alter scheint sowieso eine wichtige Rolle zu spielen, so äußerte
sich Sänger Tim Wheeler bereits 1996:"Das Ding ist einfach,
dass man normalerweise ungefähr mit 24 auf dem Höhepunkt
seiner Schaffenskraft angelangt ist und mit 28 auf dem absteigenden
Ast - wir sind aber erst 19...".
Was ihn heute so bewegt, nämlich Girls und Ecstasy Punchs,
erzählte der nicht gerade gesprächige Tim der Bumbanet
Reporterin Nora Wünsch bei dem Auftritt von Ash bei der Osterrocknacht
in der Düsseldorfer Philipshalle.
Bumbanet: Was läuft bei euch im Moment?
Ash: Nachdem wir Ende Januar die Aufnahmen abgeschlossen haben,
haben wir begonnen das Album zu promoten. Das heisst wir geben jede
Menge Interviews und spielen viele Konzerte, und in zehn Tagen kommt
das Album ja auch schon raus.
Bumbanet: Was denkt ihr denn selber über euer neues Album
"Free All Angels"?
Ash: Das neue Album hat einfach alles, Pop und Energie. Da sind
einfach viele Einflüsse drauf. Ich denke das ist das richtige
Material für Festivals.
Bumbanet:
Habt ihr denn schon bestimmte Festivals geplant?
Ash: Ja, insgesamt spielen wir glaube ich 44 Festival Termine.
Im Mai sind wir auch nochmal in Deutschland, das werden aber Club
Shows sein.
Bumbanet: Was sind denn eure Lieblingssongs auf dem Album?
Ash: Ich liebe den ersten Song "Walking Barefoot". Der handelt
halt einfach vom Sommer und von Girls. Das sind einfach großartige
Sachen im Leben. Den vierten Song "Candy" mag ich auch noch, weil
der anders ist als die Songs, die wir sonst machen.
Bumbanet: Woher bekommst du denn deine Inspirationen?
Ash: Girls und Girls. Und dann noch von Filmen und Büchern,
solche Sachen. Das Leben an sich liefert genug Inspirationen.
Bumbanet: Was ist denn das Wichtigste, was du mit deinen Texten
ausdrücken willst?
Ash: Es geht einfach um Erlebnisse, um Sachen, die du dir auch
bildlich vorstellen kannst.
Bumbanet:
Ihr seid aus Nordirland, hat euch die politische Situation dort
beeinflusst?
Ash: Nicht direkt. Aber natürlich hatte das Einfluss auf unser
tägliches Leben. Da man aber über aufregende Dinge schreibt
und nicht über das langweilige Alltagsleben spiegelt sich das
auch nicht in unseren Texten wieder. Wir sind ja auch in einer Band,
weil wir raus aus Irland und uns von der Situation dort lösen
wollen. Das ist jetzt unsere Chance die ganze Welt zu sehen.
Bumbanet: Würdest du dich als politische Person beschreiben?
Ash: Nein, nicht wirklich. Das ist nun wirklich nichts was mich
persönlich berührt.
Bumbanet: Am Anfang eurer Karriere seid ihr ja noch punkiger
gewesen. Welche musikalische Richtung wollt ihr für die Zukunft
einschlagen?
Ash: Wir planen solche Ding nicht wirklich. Das kommt einfach darauf
an wie wir uns fühlen und wie es so läuft. Unser musikalischer
Stil orientiert sich sehr an unserem Leben.
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