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  • Beatsteaks – YOURS

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    Warner Music International – VÖ: 1. September 2017

    Zumindest haben es die Beatsteaks das erste Mal geschafft, dass mir nicht schon aufgrund der musikalischen Vorboten das Wasser im Munde zusammen lief. So ist die Kollabo mit Deichkind zum Beispiel “Worst of both worlds”, wenn man überhaupt davon ausgeht, dass Deichkind seit 2005 irgendwas Gutes gemacht haben, sieht man mal von den Live-Shows ab.

    Ich kann meine Schlussfolgerung über die Platte vorwegnehmen: es schien schon fast so, als könnten die Beatsteaks nichts Halbgares geschweige denn Müll abliefern. “Yours” ist die erste Platte der Beatsteaks, bei der man sich nicht mehr über die Experimentierfreudigkeit der Berliner freut, sondern die phasenweise komplett in den Klimbim, in den Kitsch abrutscht. Warum braucht man ein Feature mit dem oft großartigen Jamie T., wenn daraus ein zahnloser The-Clash-goes-Mainstream-Epigone wird.

    Viele der Feature-Tracks klingen nach “Wir-holen-uns-Leute-dazu-weil-wir-nicht-genug-Einfälle-hatten”.
    “Abbadu” mit Farin Urlaub klingt, als sängen die Prinzen auf Valium, in der Hook geht es dann.
    Wenn schon Innovation- natürlich ist das sehr subjektiv- dann doch bitte durchdachter.

    Um nicht nur zu motzen: “Filthy crime” und “I do” kann man sich mehr als gut anhören, “Fever” ist okay, Feelgood-Fahrstuhl-Musik zwischen Social distortion und Johnossi; “Gap” klingt im Vers wie “Helmet” und die Hook hat einen famosen Gitarrenausbruch, “Summertime” und “The Job” machen auch zum Ende hin noch einmal Laune.

    Doch insgesamt betrachtet verstehe ich das positive Feedback in der Presse nicht so ganz, da wäre mehr gegangen oder eben weniger. Von den 21 Songs hätten sie so Manchen aussieben dürfen.

    Wertung: ★★★☆☆







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