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  • Genetikk – Fukk Genetikk

    Von Daniel Schievelbein

    Selfmade Records (Universal Music) – VÖ: 2. Dezember 2016

    Von Grunch-Rock lastigen Boom Bap Beats über Indianertrommeln bis hin zur obligatorischen Trap-Klatsche. Sikk in Höchstform!

    Am 02.12. erscheint das neue Genetikk Album „FUKK GENETIKK“ und ich habe für euch schon mal reingehört.
    Das unsere Jungs aus`m Barrio sich stetig weiterentwickeln, dürfte ja allseits bekannt sein. Kein Album klingt wie das andere und auch bei ihrer neuen Scheibe ist das der Fall. Auch wenn der ein oder andere Profianalytiker behauptet, er hätte schon bei „Achter Tag“, dem Vorgängeralbum, genau gewusst, in welche Richtung Genetikk mit der nächsten Platte gehen würden, hat es mich dennoch sehr überrascht, mit welchem Facettenreichtum und atmosphärischem Gesamtbild Karuzo und Sikk hier um die Ecke kommen.
    Von Grunch-Rock- lastigen Boom-Bap-Beats über Indianertrommeln bis hin zur obligatorischen Trap-Klatsche. Sikk in Höchstform! Was auf den ersten Blick wie ein zusammengewürfelter Haufen aus der Sample-Kiste erscheint, fügt sich auf Albumlänge zu einem überaus stimmigen Gesamtkunstwerk. Und er kreiert damit zudem eine leicht melancholische und dennoch zum Kopfnicken zwingende Atmosphäre, wie wir sie von Genetikk kennen und lieben. Jeder der 16 Tracks bildet einen Mosaikstein, der sich nicht zuletzt durch zahlreiche Outros, Interludes und Skits perfekt in das Bild fügt. Allerdings kommen wir da auch schon zum meiner Meinung nach größten Kritikpunkt:
    Aus dem Kontext des Albums gerissen wirkt nahezu kein Track wie er es sollte. Das Snippet war meiner Meinung nach komplett überflüssig und auch den bekannten Singleauskopplungen stehe ich eher kritisch gegenüber. Gerade der Song „Jordan Belford“ wirkte auf viele eingefleischte Genetikk- Fans eher befremdlich, macht dabei aber ins Album eingebunden überaus Sinn. Hin und wieder einfach mal einen neuen Track von der Platte pumpen funktioniert bei den wenigsten Titeln, weshalb man sich für „FUKK GENETIKK“ einfach Zeit nehmen sollte. Wirkliche Hits fehlen und das wirkt dann über die gesamte Spieldauer der LP etwas anstrengend und erfordert viel Konzentration.

    Zusammengefasst hat man hier aber dennoch ein typisches Genetikk Album mit einem Haufen unterhaltsamer Lines, kunstvollen Beats und Hammer- Flows. Karuzo ist sein italienischer Charme auch nicht abhanden gekommen, auch wenn er nun aus den Favelas zu kommen scheint. Kopfnicken bis zum Genikkbruch oder einfach zurücklehnen und ne fette Lunte anfeuern.

    Wertung: ★★★½☆












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