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  • Brian Fallon – Painkillers

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    Ambivalenz ist selten toll, das Wort “Zerrissenheit” macht das deutlicher.

    Und Brian Fallon ist als Person ziemlich unerträglich. Ich hoffe, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass der Mann dumm wie fünf Meter Feldweg ist. Ich mache das nicht nur daran fest, daß er Kreationist ist, was für einen aufgeklärten Europäer schon dumm genug ist- zumal er aus dem urbanen New Jersey stammt und nicht aus dem Südwesten der USA, sondern auch an den Ansagen auf den Konzerten: dämlich genuschelte unsicher vorgetragene Einschübe.

    Andererseits bringt der Mann Songs, nach denen uns allen dürstet, weil sie zeitlos sind bzw. so lange funktionieren, wie Autos mit offenem Verdeck oder offenen Fenstern durch warme schöne Landschaften fahren.
    Denn er hat einfach eine wunderbare einlullende Stimme und keine absolut banalen Songs. Mit seiner Band “The Gaslight anthem” war das Ohrwurmpotential zwar höher, aber der Unwiderstehlich liegt von “59 Sound” wurde man auch erst nach ein paar Hördurchläufen gewahr, also geben wir der Platte Zeit, warm und anschmiegsam ist “Painkillers” jetzt schon

    Aber es ist eine andere Zeit jetzt nach dem Kreationisten-outing: Brian Fallon ist in Musiknerdkreisen schon des Öfteren als Synonym für Dummbrot benutzt worden.
    Es besteht somit die Frage, ob man diese Tatsache ignorieren kann. Man muss es sogar, sonst versagt man sich einen großen Hörgenuss. Denn dieser Fallon holt uns musikalisch ab bei unseren Sehnsüchten nach einem harmonischen einfachen Leben.

    Wertung: ★★★★☆







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