• Rubriken

  • Schlagwörter

    Björk Blumentopf Busta Rhymes Deichkind Eminem Fettes Brot Foo Fighters Gentleman Jack Johnson Jan Delay K.I.Z. Kanye West Keane Kool Savas Korn Mando Diao Princess Superstar Rihanna Snoop Dogg Wu-Tang Clan
  • Meta

  • Editors – In dream

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    Play It Again Sam (rough trade) – VÖ: 2. Oktober 2015

    Lieber Tom, man kann auch mal skandieren, anstatt auf Teufel komm raus eine Melodieführung zu etablieren, die dann- gelinde gesagt- gekünstelt und- drastischer gesagt- saukacke klingt, Beispiel “The law”.

    Dass die Editors stilistisch in den Achtzigern verhaftet sind, ist klar, aber dann doch bitte eher Joy Division oder Depeche Mode als diese ganzen kastriert vor sich hin falsettierenden Synthie-Pop- Schminkschlackse, die zumindest in meiner persönlicher Erinnerung mir die Achtziger als Ganzes weitestgehend vergällen, leider…
    Ich will keine Musik, die diesen berühmten Achtziger-Protagonisten entstammt, die ihren Christopher-Street-Day mit Kuscheltieren, Erdbeerparfum und kitschig bunten Blumenmeeren abhalten.
    Ich bin gemeinhin der Letzte, der gegen Popappeal in der Musik wettert, aber bitte ohne Verrat an den eigenen Stärken. Die beste Synthese auf dieser Platte bildet “All the kings”, welches dafür aber eine unglaublich gute Stimmung erzeugt.

    Und um es kurz zu fassen, das ist die erste “Editors”-Platte, der ich wenig abgewinnen kann, außer den letzten drei Songs, bei denen sie sich dann wieder auf alte Stärken besinnen. Das schon erwähnte “All the kings”, “at all cost” und das vorab schon veröffentliche “Marching orders” bilden einen versöhnlichen Abschluss.

    Wertung: ★★★☆☆







    Weitere Artikel:







    Keine Kommentare »

    Keine Kommentare vorhanden.

    Kommentar schreiben

    Connect with Facebook