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  • Coheed and Cambria – The colour before the sun

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    Rykodisc (Warner) – VÖ: 16. Oktober 2015

    Es begab sich vor gar nicht allzu so langer Zeit, dass Jared Leto und seine Bandkollegen anfingen, die Hure Pop zu teilen, da die komplette Band von Coheed & Cambria (C&C) sabbernd daneben stand und beobachte, wie Jared, Shannon und Tomislav sich mit ihr vergnügten (in welchem Ausmaß, soll hier aus Gründen des Jugendschutzes nicht näher erläutert werden). Jared und seine Jungs meinten daraufhin zu C&C: “Wollt ihr auch mal, die Dame ist für alle da!” Claudio und seine Mannen dachten nicht lange nach, befassten sich mit der Dame und nahmen sie mit in ihr Studio. Dort ging die Orgie weiter (Achtung, erneut Jugendschutz), die Dame roch und schmeckte immer noch sehr stark nach “30 seconds to Mars”, als “Here to Mars” entstand, welches nicht nur im Titel an die andere Band erinnert.

    Frau Pop blieb da, sass im Studio, las die Apothekenumschau, da weder “Gala” noch “Bunte” da lagen, und C&C blühten auf ob ihrer Anwesenheit.

    (Es sei kurz angemerkt, dass die Tatsache, dass Frau Pop die Apothekenumschau las, keine Auswirkung auf die Musik oder sonst irgendwas hatte, es sei hier nur der Kuriosität und der Vollständigkeit halber und im Dienste der Wahrheit erwähnt.)

    Die Stimme von Herrn Sanchez klingt zwar zumeist immer noch nach einer Mischung aus Michael Jackson und dem Michael Patton aus den Achtzigern, als Pattons Singstimme in den Höhen noch quäkte. Und das klingt allgemein hin eher so mittel..
    Zuweilen macht Herr Sanchez aus der Not eine Tugend und bedient sich bei “Eraser” stimmästhetisch sogar bei Michael Jackson. “The colour before the sun” ist dann am Angenehmsten und macht dann am meisten Spaß, wenn die Stimme jenseits des Gequäkes bleibt.
    Außer bei “Peace to the mountain”, das könnte auch Wendy aus Peter Pan singen.

    Insgesamt liegt eine- euphemistisch gesagt- abwechslungsreiche, in einigebTeilen gelungene Platte vor, sieht man mal davon ab, sieht man einmal von dem kaugummizähen Riff (im Loop) bei “Young love” ab, das ist wie chinesische Wasserfolter.

    Und selbst wenn dann mal gerockt wird wie in “The audience”, erinnert das mit dieser Stimme an die Power Metaller der Achtziger, bei deren engen Hosen man sich nie fragen musste, wo das Falsett herkam.
    Es ist vielleicht unfair, aber Geschmack ist nunmal subjektiv und mir vergällt die Stimme trotz guter Melodien und Arrangements auf der Platte weitestgehend den Genuß derselben.

    Wertung: ★★★½☆












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