• Rubriken

  • Schlagwörter

    Björk Blumentopf Busta Rhymes Deichkind Eminem Fettes Brot Foo Fighters Gentleman Jack Johnson Jan Delay K.I.Z. Kanye West Keane Kool Savas Korn Mando Diao Princess Superstar Rihanna Snoop Dogg Wu-Tang Clan
  • Meta

  • Boysetsfire – Boysetsfire

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    End Hits (Cargo Records) – 25. September 2015

    Gerade eben ergoss ich mich noch in einer Schmähkritik über die hohe Stimme des Sängers von “Coheed & Cambria”, um jetzt eine Lobhudelei zu entspinnen um den Sänger dieser Band. Aber irgendwie hat die Stimme von Nathan Gray was Anderes, mehr Sehnsucht, mehr Herzschmerz, mehr Kraft, mehr Tiefe. Das klingt jetzt bestimmt bescheuert, aber genau aus denselben Gründen wie man Nathans Stimme gern hört- besonders in Songs wie “Ordinary lies”- sieht man zu Weihnachten immer wieder “Der kleine Lord” oder diese ganzen heimeligen Sendungen; beides setzt diese besondere “Muggeligkeit” frei.

    Denn Nathans Stimme klingt sehr nach dem Schönen bis Pathetischen der Achtziger, irgendwas zwischen Journey und Foreigner.
    Der Anfang von “Heaven knows” erinnert an eine Nummer von “Against me”, doch sobald die Stimme einsetzt, wird klar, wie unterschiedlich eine Stimme die Richtung eines Songs beeinflusst..

    Bei meiner musikalischen Selbstanalyse komme ich momentan sehr stark zu dem Schluss, dass zumindest ich dem Popappeal einer Platte sehr gewogen bin. Und die neue selbstbetitelte Platte hat äußerst gute Momente im Pop verschiedenster Gangarten bis zu höchst angenehmen Assoziationen mit “Bad Religion”. Aber auch die Schreiausbrüche und das Schroffe kommen nicht zu kurz. Alles in allem eine mehr als gelungene Platte. Es hat den Anschein, die Band habe ihre Mitte gefunden.

    Wertung: ★★★★☆












    Keine Kommentare »

    Keine Kommentare vorhanden.

    Kommentar schreiben

    Connect with Facebook