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  • Herrenmagazin – Sippenhaft

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    Grand Hotel van Cleef – VÖ: 7.August 2015

    Der Vorgänger war schon fein. Wenn man es sehr einfach und ein wenig provokant ausdrücken will: Herrenmagazin sind Tomte mit einer Stimme, die man hören kann. Denn ich gehöre leider zu den Menschen, die Thees Uhlmann als Musiker und Labelchef sehr viel Respekt entgegenbringen, doch bei seiner Stimme Ausschlag bekommen. Aber als Labelchef hat er wieder gute Arbeit geleistet, Herrenmagazin ab dieser Platte (sofern er dies mitentschieden hat) auf GHvC zu signen.
    Angesichts des Vorgängeralbums wäre es aber eine große Peinlichkeit, die Herren nicht für’s “Grand Hotel” zu verpflichten, vergleichbar mit den Talentscouts eines FC Barcelona, die es verschliefen, einen zehnjährigen Spieler mit Messis Talent zu verpflichten, der sogar in einem Barceloner Vorort entdeckt wird.
    Herrenmagazin ist soooo Hamburg und GHvC der einzige ‘Club’ der Stadt, der dem Potential gewachsen ist. Natürlich hinkt der Vergleich ein wenig, aber eben nur ein wenig.

    “Sippenhaft” ist ruhiger als der Vorgänger, aber das steht dem Herrenmagazin gut zu Gesicht. Und die Platte ist durchgängig stark, mal melancholisch, mal ordentlich vorwärts, immer zwischen Kopphausen, Knyphausen oder Kante, also Hamburger Schule, “Alles so bekannt” schielt auch mal in Richtung Peter Schilling.

    Aber auf jeden Fall ist eine Kleinod im Jahre 2015.

    Wertung: ★★★★½







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