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  • Sia – 1000 forms of fear (ZU-) SPÄTWÜRDIGUNG)

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    Rca Int. (Sony Music) – VÖ: 4. Juli 2014

    Laut dem weisen Internet ist ’1000 forms of fear’ nicht Sia Furlers erste Platte, sondern sie macht schon seit fünfzehn Jahren Musik und ’1000 forms…’ ist der vierte Longplayer inklusive einer ‘Best of…’. Mir ist sie, so muss ich zu meiner Schande gestehen, erst ‘passiv’ seit ‘I love it’ mit ‘Hilltop hoods’ und bewusst seit dem großartigen Eminem-Feature bekannt. Aber seit dem Moment, als ich “Guts over fear” das erste Mal gehört hatte, wusste ich, dass ich mehr von dieser Frau hören möchte.
    Und jetzt liegt ’1000 forms of fear’ vor mir. Die Platte ist Pop, das muss man klar sagen. Das heisst, Leuten, die sich immer auf ein Podest stellen und sagen, dass Musik, die sie rezipieren, etwas Besonderes haben muss, weit ab vom Mainstream, die von sich behaupten, dass sie reinen Pop verachten, denen muss man diese Platte entreißen, sie an ihr selbstverordnetes Popverbot erinnern; und mit Wonne zusehen, wie sie leiden.
    Denn ’1000 forms…’ ist Pop, entgegen viel von dem, was Sia in ihrer Karriere vorher schon veröffentlichte.
    Aber die Platte ist Pop mit Varianten, schönen und klugen Arrangements; aber vor allem dieser Stimme, die das Optimum diverser Sangeskolleginnen in sich vereint: das Knarzende und Brüchige von Amy Winehouse, das Kräftige von Pink oder Florence Welch, und dort wo Adeles Stimme etwas dünn wird, wenn sie in die Vollen geht, hat Sia immer noch die Kraft dreier Opernsängerinnen.

    Und damit ist eigentlich fast alles gesagt, außer dass Sia bei dem Video von “Elastic heart”, einem der bemerkenswertesten Musikvideos der letzten Zeit, auch noch selbst Regie führte.

    Wertung: ★★★★☆












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