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  • The Gaslight anthem – Get hurt

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    Mercury (Universal) – VÖ: 8. August 2014

    Da war irgendwo eine Zeile in der von mir rezipierten Presse, die “Get hurt” vorwarf, als Musik auf Stadien zu zielen. Ich nahm an, dass sich dies auf die ganze Platte bezog, sollte es wohl auch; und ich ließ die Platte erstmal links liegen.

    Recht hat dieses Statement aber wirklich nur in Bezug auf das gleichnamige Lied.
    Legt man die Platte ein, wird man erstmal von “Stay Vicious” begrüßt, und gleich mal von einer astreinen Stonerrocknummer gepaart mit Grunge à la Stone temple pilots weggeblasen, die dann auch in gaslight-typische Harmonien mündet, mit diesen 80er-typischen-pling-pling-Gitarren, aber zum Glück nicht so schlimm wie die Achtziger-Jahre-Sounds bei “Get hurt”.

    Dennoch, die Leute, die die Platte kritisieren, kann man somit verstehen. Es ist zu wenig Rock’n’roll und zu viel Popgeschwurbel.

    Löbliche Ausnahme ist da “Helter Skeleton”- nicht wegen der Arrangements, die sehr nach U2 schielen- sondern weil sich die Herren um Fallon wieder auf ihre Melodien besinnen.
    Ebenso weit vorn ist “Selected poems”, aus demselben Grund.

    Apropos anbiedernd oder eben nicht, “Ain’t a shame” geht mal los mit schräg angespitzten quengeligen Gitarren, “Black betty” lässt grüßen.

    Unter’m Strich ist “Get hurt” aber höchstens Mittelmaß, gemessen an der Geschichte der Band.

    Wertung: ★★★☆☆







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