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    Von Christian Schmitz-Linnartz

    Warner Music – 1. August 2014

    Wie machen die das nur immer wieder? Als wäre es das Leichteste auf der Welt, Melodien aus dem Ärmel zu schütteln und (Gitarren-) Arrangements einfach so zu entwickeln und einzuspielen. Denn laut Trivia (Quelle: “Visions”) wurde die Platte in nur elf Tagen erdacht und eingespielt.
    Walter Schreifels half bei den Songs, sagt die “Visions” ferner, die Namen der drei renommierten Mixer erspare ich Euch an dieser Stelle; die Nerds, die das interessiert, dürfen gern nerdig nachforschen.

    In diesem Sommer gab es einige Platten von altbekannten Bands der durch Ohrwürmer bekannten Gitarrenfraktion, unter anderem von “Rise against” oder “The Gaslight anthem”. Diese fabrizierten in Teilen schöne Songs, aber eben großteils auch uninspiriert. Es war eben an der Zeit für ein neues Album, hat man den Eindruck. Speziell der “Gaslichthymne” wurde vielerorten vorgeworfen, auf Konzerte in Stadien zu schielen.

    Aber die “Beatsteaks” packen da wieder alles Herzblut rein. Das liegt natürlich auch, aber nicht hauptsächlich an Arnims großartiger wandelbarer und doch unverwechselbarer Stimme.

    Aber auch die Bandbreite der Songs ist mal wieder eine Ohrenweide.
    Von reggaelastigen Nummern über geradlinigen Rock’n’roll (“Up on the roof”) bis Songs, die warm vor sich shoegazern (“Make a wish”), ist alles am Start, was das Herz erfreut.

    Mir ist völlig klar, dass diese Rezension nur aus musikjournalistischen Phrasen aus dem Modellbaukasten besteht, aber was soll man auch schreiben, wenn die Musik so für sich steht. Also hopp, anhören!

    Die altbeliebte “Anspieltipps”-Phrase umschiffe ich dadurch, dass ich sage, dass bei mir hauptsächlich “Make a wish”, “Be smart and breathe” und “Gentleman of the year” läuft.

    Wertung: ★★★★½







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