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  • Eminem – The Marshall-Mathers-LP 2

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    Interscope (Universal) – VÖ: 5.11.2013

    Man(n) findet eine Platte gut und bemüht Facebook, um seinen Buddies im Sozialnetzwerk diesen Fakt mitzuteilen. Prompt kommt einer an und sagt, der neue Eminem sei mal bitte so was von wack im Verhältnis zum Alten und vor allem zur “Slim-Shady-LP”. Zugegeben, Eminem war damals neu, frisch und vor allem schön dem feindselig gegenüber einigen Personen und Minderheiten (und bitte nicht wieder diese alte Leier, diese eigentlich harmlose Schwulenfeindlichkeit im HipHop überzubewerten).
    Der Eminem, der sich nach seiner Schaffenspause zurück meldete, nachdem er endlich Proofs Tod, seine Drogenprobleme und eine damit einhergehende Schreibblockade überwunden hat, kam mit “Relapse” eher herantastend zurück, um dann mit “Recovery” langsam anzudeuten, auf welches neue Level man den Scheiss heben kann. Genannt sei da nur “No love”, welches auch noch mal den Haddaway-Produzenten Geld in die Taschen spülte, und bei dem man sich fragt, ob Lil’ Wayne Eminems Part jemals gehört hatte, bevor er der Veröffentlichung zustimmte, denn “But I’m ’bout to spit the greatest verse of all time” war nicht nur eine leere Floskel…
    Und jetzt das: ein Album, das nur so strotzt von Energie und Wut.

    Es kann und soll das Album nicht in Bezug auf jeden einzelnen Track zergliedert werden, einige seien jedoch erwähnt: “So much better” ist eine Up-Tempo-Nummer, die Laune macht. “Rap god” dient einzig und allein dem Zweck, dass Eminem sich mit Double- und triple bis quadruble-time-Reimen austobt, dass einem schwindlig wird. “Love game” ist extrem tanzbar, und “So far…” wechselt munter die Stile, pflanzt Samples en masse und zitiert u.a. “The real Slim Shady”.
    Und es gibt auch leisere Töne, “Headlights” zum Beispiel. Aber es wäre nicht Eminem, wenn er nicht gute alte Feindschaften pflegen würde.
    Massives Ding das! Word!

    Der Ausgewogenheit halber will ich vorher erwähnten Belferer zitieren, einen Eminem-Fan der ersten Tag, der- einige Lenze jünger- die ersten Eminem-Jahre mit seiner Jugend verbindet: “Die einzigen beiden Lieder auf der Scheibe, die halbwegs eine Daseinsberechtigung haben, sind “Berzerk” bzw. “Love Game”, was aber eher an Rick Rubin bzw. Kendrick Lamar liegt, denn an Eminem. Naja, was soll’s, für mich hat Eminem seit “The Eminem Show” (und das auch nur mit viel gutem Willen) kein relevantes Album mehr herausgebracht… Und wenn man sich Totalausfälle wie Alex da Kid als Produzenten ins Boot holt, dann weiß ich eigentlich schon vorher, was mich erwarten wird.”

    (Leider) auch Word!

    Wertung: ★★★★½







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