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  • Sportfreunde Stiller – New York, Rio, Rosenheim

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    Vertigo/Capitol – VÖ: 24. Mai 2013

    Es ist doch immer wieder Dasselbe mit dieser Band: speziell, wenn man in München wohnt, kann es passieren, dass man die drei irgendwie schlimm findet: ihre Allgegenwärtigkeit und die Macht, die sie ausüben auf die lokale Musikszene, nicht zuletzt seit „54, 74, 2006“.

    Damit einher geht die Erkenntnis, dass Peter Balboa ehedem Brugger wohl der schlechteste Sänger aller Zeiten in Relation zu den Erfolgen ist. Hinzu kommt die wohl schlechteste Live-Performance, die zumindest ich jemals erlebt habe, die „Sportis“ auf dem Highfield 2012. Da wollte man sich ein Stück vom orchestralen Kuchen abschneiden, den andere angeschnitten haben.
    Heraus gekommen sind müde Arrangements, ein superschlecht abgemischtes Set, ein Sänger, dessen gutmenschentümelnden Ansagen Brechreiz hervorriefen und ein lustiges Instrumenten-Durchtauschen, ob dem ich fast den Respekt vor dem nun singenden Flo Weber verlor (Fußnote: ein Glück, dass er sich durch das Trommeln auf der neusten „Harmful“-Platte wieder rehabilitieren konnte); und somit zerstörten sie fast den Ruf, den „La BrassBanda“ mit einem völlig durchgeknallten Set für Bayern vorher aufgebaut hatten.
    Und dann sowas: ich hätte nicht gedacht, dass die Säcke es als Band noch je schaffen würden, dass ich mich ihrer Musik hingebe. Aber sie haben mich wieder, es ist dieses „Wie einst Real Madrid“-, „Heimatlied“- Gefühl, dieses „Kompliment“. Und ich mache es mir nicht leicht, ich hasse mich dafür. Ich hätte mich vorher satthören können, an „Applaus, Applaus“, so viel wie es im Radio auf Konstantbeschallung gebucht wurde. Zum Glück höre ich kein Massenradio. Also lässt dieses Lied den Sommer rein.
    Aber es geht schon fetzig los, „Hymne auf Dich“ tut ebensolches, ein Sommergefühl auslösen. Natürlich hängt die Rezeption einer Sportfreunde-Platte immer zusammen mit der momentanen subjektiven Gefühlslage, aber wenn diese in Richtung alles schön und fein geht, kann man diese Platte mit einem fröhlichen grenzdebilen Grinsen genießen. Den Seitenhieb auf das mir wohlbekannte Rosenheim spar ich mir einfach und vergebe einfach
    Wertung: ★★★★☆












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