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  • French Films – White Orchid

    Von Arno Friedrich

    Omn Label Services (rough trade) – 3. Mai 2013

    French Films stehen zu ihren Einflüssen. Das ist ehrlich und diese Ehrlichkeit spiegelt sich unvermindert in der Musik. War das erste, 2011 erschienene Album der Finnen “Imaginary Future” noch sehr synthielastig, verspielt melancholisch und von offensichtlichen Dark Wave und “The Cure”-Einflüssen geprägt, so gelang ihnen damals doch ein zu unrecht unbekannt gebliebenes Album, nicht zuletzt durch die durchgängig spürbare Anlehnung an den Surf-Rock.
    Ihr neues Album “White Orchid” löst beim Hören ebenfalls sofort Assoziationen aus. Die Inspirationsquellen der Finnen liegen offen, und das ist wunderbar, denn es entsteht ein straighter, unverbogener ehrlicher Sound, melancholisch freudig, mit eingängigen Melodien, angelehnt diesmal eher an den Madchester-Sound der neunziger ohne die nervige Länge der Songs, oder die Charlatans zu ihren besten Zeiten.
    Johannes Leppänen (Gitarre, Gesang), Joni Kähkönen (Gitarre Gesang), Santtu Vainio (Keyboards), Antti Inkiläinen (Schlagzeug) und Tuomas Asanti (Bass) haben sich weiter entwickelt. Zweifellos. Leider ist das Album mit 37 Minuten etwas kurz geraten.
    Wer das Glück hat, um diese Jahreszeit nach monatelangen Warten auf den Frühling verliebt zu sein, hat hiermit seinen Soundtrack gefunden.

    Wertung: ★★★½☆







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