• Rubriken

  • Schlagwörter

    Beatsteaks Björk Blumentopf Busta Rhymes Deichkind Eminem Fettes Brot Foo Fighters Gentleman Jack Johnson Jan Delay K.I.Z. Kanye West Kool Savas Korn Mando Diao Princess Superstar Rihanna Snoop Dogg Wu-Tang Clan
  • Meta

  • Paul Banks – Banks

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    Es war Ende 2007, dass der Film “Joy Division” Premiere hatte und ziemlich viel Journalistenvolk uns mit zwei musikalischen Epigonen von “Joy Division” zutextete, die zu dieser Zeit gerade Platten auf den Markt warfen: “Interpol” und “Editors”. Und es stimmt, beide haben eindeutige Verwandtschaften zu “Joy Division”, aber untereinander glichen sich beide Bands keinesfalls. Denn während die Engländer von den “Editors” unglaublich schöne in ihrer Düsterkeit die Seele umschmeichelnde Songs auf “An End Has a Start” hatten, “glänzten” Interpol im Gegensatz zum Vorgänger “Antics” auf “Our Love to admire” mit einigen Ausnahmen eher mit einer teilweise anstrengenden Nonkonformität und Unmelodiösität. Es sollte wieder besser werden, das letzte Interpol-Album von 2010 brachte wieder deutlich mehr Schattierungen in die Musik. Das setzt Sänger Paul Banks auf seinem Solo-Debüt fort. Der Schöpfer großer Melodien im klassischen Sinne wird er nie werden, aber das ist ja auch gar nicht unbedingt vonnöten, wenn das, was an Songs da ist, gut arrangiert ist. Und eine gute Melodie erschließt sich meistens erst nach vielen Malen Anhören. Und eine der schönsten Stimmen in der Musik hatte Paul Banks schon seit den Interpol-Anfängen.

    Die Platte “Banks” ist schön, nicht im herkömmlichen Sinne, sondern im speziellen.
    Und teilweise ergibt sich Banks auch der Notwendigkeit zum Schmalz in der Musik. Und selbst ausladende Instrumentaltracks, die auf Platten fast nie eine wirkliche Daseinsberechtigung haben, heißen auf “Banks” “Lisbon” und “Another chance” und vor allem “Another chance” und sind wirklich mehr als nur Füllsel.
    Somit ein solides Ding, die Platte dürfte jedoch die Interpol-Fans spalten und speziell nichts sein für die Freunde von “Turn On the Bright Lights” und “Our Love to Admire”, wage ich jetzt einfach zu prophezeien.

    Wertung: ★★★½☆







    Weitere Artikel:







    Keine Kommentare »

    Keine Kommentare vorhanden.

    Kommentar schreiben

    Connect with Facebook