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  • The Gaslight anthem – Handwritten

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    Mercury Music/ Universal – VÖ: 20.7.2012

    Eines hat sich schon einmal sicher geändert im Verhältnis zum Vorgängeralbum „American Slang“, die Produktion ist nicht so glattgebügelt. (Kurzer Exkurs: es verwundert doch, was den Produzenten Ted Hutt geritten hatte, „American Slang“ so seicht zu produzieren, wo das ebenfalls von ihm produzierte „The 59 Sound“ recht satt war.)
    Das Album Nummer vier ist von der Produktion rund wie Sau. Das ist aber auch kein Wunder, denn Brendan O’Brien zeichnet sich für die Produktion verantwortlich. Und man hört den Mann heraus, der sich seit Anfang der Neunziger verantwortlich zeichnet für bedeutende Platten der gitarrenorientierten Musik, hauptsächlich im Grunge. Ich muss zugeben, ich wusste nicht mehr en détail, welche Bands oder Platten von ihm produziert wurden, nur, dass er einer der Musikproduzenten meiner Jugend war. Hört man allerdings die Gitarren auf „Handwritten“, kommt einem gleich „Pearl Jam“ in den Sinn; und das ist keinesfalls negativ gemeint.
    Überhaupt fragt man sich, was „Mr. Grunge“, wie O’Brien auch genannt wird, so anders macht, dass das alles plötzlich satt klingt, auch die Rhythmusabteilung. Auch fragt man sich, warum es „The Gaslight Anthem“ nicht schadet und es trotzdem noch nach ihnen klingt.
    Ob in „Handwritten“ mehr Melodie drinsteckt als in „American Slang“- die beiden ersten Alben sind da sowieso konkurrenzlos-, lässt sich nicht abschließend sagen, aber es macht auch gar nichts.
    Zumindest dann nicht, wenn man Anfang der Neunziger pubertiert hat und Liebhaber von „The Gaslight anthem“ ist, liebt man die Platte. Alle Anderen sind mir jetzt erstmal wurscht, mein Sommer ist gerettet!

    Wertung: ★★★★½







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