• Rubriken

  • Schlagwörter

    Beatsteaks Björk Blumentopf Busta Rhymes Deichkind Eminem Fettes Brot Foo Fighters Gentleman Jack Johnson Jan Delay K.I.Z. Kanye West Kool Savas Korn Mando Diao Princess Superstar Rihanna Snoop Dogg Wu-Tang Clan
  • Meta

  • V/A – Jazzanova Coming Home

    Von Fabian Gabriel Aquilino

    Stereo Deluxe / Warner VÖ: 26.08.2011

    Nicht zu früh freuen, liebe Fans! Das hier ist kein neues Jazzanova-Album, sondern “nur” eine weitere Kompilation, die die kreative Schaffenspause des DJ-Kollektivs ein wenig überbrücken soll. Im Angebot gibt es alle möglichen Stilrichtungen, die den Jazzanova-Sound bisher geprägt haben. Auseinander klamüsert klingt das allerdings ziemlich verworren, so dass es für den Hörer ziemlich schwierig wird, in das Album einzutauchen.

    So lassen es die Berliner mit den ersten vier Stücken erst einmal ruhig angehen. Die überraschend poppige Eröffnung mit „That’s Us/Wild Combination“ vom mittlerweile verstorbenen Arthur Russell macht dabei nicht gerade Lust auf mehr. Wenn man jedoch bis zu Track Vier von Junip durchhält, kann man die erste Kehrtwende erleben, die von The Roots mit „How I Got Over“ eingeleitet wird. Oder doch nicht? Denn gerade im jazzigen Hip-Hop gelandet, geht es gleich weiter zu der etwas kitschigen Disco-Nummer „Bourgie Bourgie“ von John Davis & The Monster Orchestra. Und so zieht sich die Soße immer weiter Richtung Krautrock à la Harmonia bis hin zum Bossa Nova bzw. MPB (Música Popular Brasileira). Schließlich sorgt der Jazz in den letzten fünf Titeln für die lang erhoffte musikalische Ruhe.
    Wenn auch das Konzept einer „Kompilation“ weitestgehend verfehlt wird, muss man den Jungs zugutehalten, dass sie, wenn man die Stücke einzeln für sich betrachtet, die eine oder andere Perle für uns ausgegraben haben. Zu diesen gehören zweifelsohne Bodi Bills „Tip Toe Walk“, Andrea Trianas „Lost Where I Belong“ und ganz besonders Carmen Lundys „All Day, All Night“. Mit Daz-I-Kue und Jamie Cullum erhält das Album ein würdiges Ende. Wem das genügt, wird sich bei „Comig Home“ gut aufgehoben fühlen.

    Wertung: ★★★☆☆







    Weitere Artikel:







    Keine Kommentare »

    Keine Kommentare vorhanden.

    Kommentar schreiben

    Connect with Facebook