Joy Denalane – Maureen
Von Chantal Russ
Nesola / Four Music VÖ: 20.05.2011
Fünf Jahre hat es gedauert, bis Joy Denalane den Nachfolger zu ihrem Erfolgsalbum „Born & Raised“, das Platz 2 der deutsche Charts belegte, fertiggestellt hat. Auf ihrem dritten Album „Maureen“, ihr zweiter Vorname, singt die Künstlerin aus Berlin wieder auf Deutsch. Musikalisch bewegen sich die zwölf Songs in bekanntem Fahrwasser: erdiger, ruhiger Soul. „Maureen“ ist ein tiefgängiges, sehr persönliches Album. Nachdenklich und doch positiv. Ob es darauf eine Rolle gespielt hat, dass Joy seit März wieder offiziell mit Max Herre zusammen ist? Immerhin legte dieser mit seinem Produktionsteam Kahedi Hand an bei der Veredelung des Albums. Auch wenn ein Duett der Beiden ausbleibt, viele der Songs haben eine romantische Ader. Für die Musik sorgte eine illustre Schar internationaler Soul-Größen wie dem Jill Scott-Bilal-Produzenten Steve McKie, dem Bilal-Bassisten Tony Whitfield sowie dem Ghostface – und T.I. – Produzenten Jake One. Diese haben überzeugende Arbeit geleistet, qualitativ ist „Maureen“ über jeden Zweifel erhaben. Obwohl überwiegend ruhig bietet das Werk doch eine überraschende Vielseitigkeit. Nur wer auf schmissige Radiohits hofft, wird hier enttäuscht.
Wertung: 




