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  • Guano Apes – Bel Air

    Von Steven Giger

    Sony Music VÖ: 01.04.2011

    Für manche Bands ist irgendwann die Zeit abgelaufen. Für die Guano Apes war sie das auch. Folgerichtig folgte 2005 die Auflösung. Die 1990 in Göttingen gegründete Band hatte eine gute Zeit. War vorne dabei, als Crossover und NuMetal groß wurden. Nun wagen sie das Comeback und bereits seit 2009 musizieren sie wieder zusammen. Die Guano Apes haben sich also Zeit gelassen für ihr neues Album „Bel Air“. Aber können sie ein Jahrzehnt nach ihrem Hype noch vorne mitmischen? Immerhin macht die Band um Sandra Nasi? nicht den Fehler, sich selbst zu kopieren. Zwar zeigt das neue Album keine komplette Neuerfindung, aber doch eine deutliche Weiterentwicklung. Die erste Single „Oh What A Night“ geht gut ab, macht aber auch die Probleme deutlich. Die Guano Apes haben Energie, aber sie haben kein Herz. Böse könnte man anmerken, dass die Seele fehlt. Dass „Bel Air“ nur elektronisch entstellten Rock mit stupiden Texten bietet. Was sie machen ist Pop, eine Message fehlt. Die Guano Apes sind eine Showband. Das könnte reichen, um sich kurzfristig neue Aufmerksamkeit zu erspielen. Doch nicht, um nicht schnell wieder in der Vergessenheit zu versinken. Sie sind die, die man gerne nimmt, um einen Boxkampf anzuheizen. Aber nicht die, die einen selbst mitreißen können.

    Wertung: ★★½☆☆







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