• Rubriken

  • Schlagwörter

    Björk Blumentopf Busta Rhymes Deichkind Eminem Fettes Brot Foo Fighters Gentleman Jack Johnson Jan Delay Kanye West Keane Kool Savas Korn Mando Diao OneRepublic Princess Superstar Rihanna Snoop Dogg Wu-Tang Clan
  • Meta

  • Anything but Yours – I owe hell

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    Heckspoilermusic VÖ: 18.01.2011

    Ja, Durchaus!  …also durchaus Masse, …und Schwung, also Schwungmasse! Und das aus Regensburg (jetzt in Nürnberg und München residierend), aber dennoch kein Kulturschock! Die Regensburger können nämlich nicht nur Ratzingers und Bratwürscht und hohe Kneipendichte und wesentlich älter sein als fast alles in Deutschland, sondern auch schönen Krach machen. Verzeihung: Krach, der musikjournalistisch-wissenschaftlich korrekt wohl Noise/ Screamo heißt. Auf dem Split-EP- Anteil (Anything but yours / I pilot daemon – The lighthouse is in our back (Split- CD)) war das noch nicht ausgegoren, aber heute scheint es so, als wüssten die Herren, was sie machen. Dass dies den meisten Liebhabern harter Musik bei aller Liebe zu harter Musik doch nicht ganz munden wird, liegt an der Liebe zur extremen Songausgestaltung nebst krasser Tempo- und Stimmungswechsel. Man weiß nie, was als Nächstes kommt. Ein Beispiel gefällig? im Track “Seasons in the ABY” ist nach immerhin 7 Minuten 45 Sekunden eigentlich Schluss bis auf den Soundeffekt einer Plattenspielernadel, nur um dann ein anderes Thema wieder aufzunehmen- vielleicht war dieses Thema schon mal in dem Song, aber man erinnert sich nicht mehr dran. Aber darf man zu den Dingern eigentlich “Songs” sagen? Der eben genannte Track beginnt als Song und offenbart als vierte Nummer sogar so etwas wie eine berechtigte Hoffnung in Vertrautheit, fängt sich auch nach einem Zwischenspiel nochmal, bevor das Songkonstrukt komplett wegbricht -danke hierfür. “We all leave the sinking ships” mit Romain Barbot und Adrien Broué lässt diese Hoffnung auf Songlänge aufkommen und liefert noch die Erkenntnis, dass auch Hochfranzösisch alles andere als affektiert klingen kann. Irgendwie herrschen ab jetzt klarere Songstrukturen, als eingängig oder melodisch kann man “ABY” ja grundsätzlich nicht bezeichnen. Und auch die Freude an den klareren Songstrukturen währt nur kurz. Dennoch mag man dieser Platte eine gewisse Faszination nicht absprechen, da sie alle positiven Fazite zieht, die der Hardcore in den Neunzigern und danach vollzogen hat. Und so eine Platte rauszubringen erfordert Mut, sagt zumindest dieses eher Mainstream-geneigte Ohr.

    Wertung: ★★★½☆


    Werbung











    1 Kommentar »
    1. ‘I Owe Hell’ on Bumbanet (DE) – ANTIHERØES schreibt:

      [...] BUT YOURS ‘I Owe Hell’ Review on BUMBANET (DE) by Christian [...]

      20. Apr. 2011 | #

    Kommentar schreiben

    Connect with Facebook

    

    Suchen: