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  • Phil Collins: Going Back – Live At The Roseland Ballroom

    Von Fabian Gabriel Aquilino

    51tw6d3ksslEagle Vision VÖ: 29.10.2010

    Dass Phil Collins zu einen der genialsten Köpfe der Pop- und Rockgeschichte gehört, dürfte jedem bekannt sein. Seine letzten musikalischen Höhepunkte hatte er Anfang der Neunziger als Solo-Künstler mit dem Album “…But Seriously” und als Genesis-Frontmann mit “The Way We Walk”. Seine Nachfolge-Alben nach dem Ausstieg bei Genesis waren dann eher durchschnittlich. Zwischenzeitlich konnte er noch mit “You’ll Be My Heart” aus dem “Tarzan”-Soundtrack den Oscar, den Golden Globe und den Grammy abräumen.
    Doch die Gesundheit hat ihm nach vielen Jahren am Schlagzeug schwer zu schaffen gemacht. Er wurde auf einem Ohr taub, und der Rücken begann zu schmerzen. Als Konsequenz hat sich der Brite Schritt für Schritt von der Bühne verabschiedet, mehrmals. Eine Operation am Rücken gab ihm schließlich den Rest. Erst kürzlich teilte er mit, dass er sich von dieser Rücken-OP noch nicht ausreichend erholt habe.

    Umso überraschender ist es, dass er 2010 plötzlich wieder auf der Bühne zu sehen war. Und was soll man sagen: man kann sehen, dass sich der Mann noch lange nicht erholt hat. Er verharrt großenteils an einer Stelle der Bühne und bewegt kaum den Oberkörper. Im Grunde genommen kein großes Problem, wenn die gespielte Musik nicht so lebhaft, so groovy wäre. Auf dem Programm stehen jede Menge Soul- und Motown-Klassiker wie “Signed, Sealed, Delivered”, “Papa Was A Rolling Stone”, “Blame It On The Sun” oder “Dancing In The Street”. Dazu stimmt das ganze Drumherum: die Band, die Background-Sänger, die Kulisse, einfach alles. Und auch an Collins‘ Stimme gibt es nichts zu meckern. Was einfach fehlt ist die Lebhaftigkeit und Gewitztheit, die man von ihm so gewohnt ist. Es scheint, als wolle er gerne mehr machen, es gelingt ihm jedoch nicht. So sieht das ganze leider mehr wie ein Kampf aus und nicht wie ein Auftritt.

    Damit ist klar, dass diese DVD mit der “Seriosly Live in Berlin” nicht ansatzweise mithalten kann. Sie ist jedoch auf Grund der „neuen“ Songs von Phil Collins zumindest für Fans sehenswert.

    Wertung: ★★★☆☆












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