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  • Gentleman – Diversity

    Von Chantal Russ

    gentleman-diversityUniversal VÖ: 09.04.2010

    Gentleman hat eine Ausnahmestellung in der Reggae-Szene: Nicht nur, dass er als Deutscher auch den internationalen Erfolg gefunden hat, nein – er hat dies auch noch mit bedingungsloser politischer Korrektheit geschafft. Das mag einen langweiligen Anstrich haben, doch die Chartpositionen seiner vergangenen vier Alben zeigen, das sein Rezept auch Unterhaltungswert hat. Nun stellt Tilmann Otto seinen fünften Longplayer vor und macht zugleich mit „Diversity“ wieder eine politische Ansage. Allerdings könnte man diesen Titel auch auf das musikalische Programm beziehen: Noch nie zuvor präsentierte sich Gentleman musikalisch so breit aufgestellt. Seinem Stil ist er sicherlich treu geblieben, doch ein leicht poppiger Sound hebt das Album weit aus dem Reggae-Kontext heraus. Mit 19 Songs ist das Werk bis zum Rand gefüllt, aber Zeit hatte der in Osnabrück geborene Musiker seit „Another Intensity“ wahrlich genug neue Stücke zu sammeln. „Diversity“ ist ein sehr ruhiges Album geworden, zwar mit positiver Attitüde aber doch immer nachdenklich. Doch es gibt auch Ausnahmen wie die Dancehall-/R’n’B-Nummern „The Finish Line“ oder „To The Top“, die mehr Gas geben. Was sich hier jedoch rausstellt ist, dass sich Gentleman zwar auf jedem Terrain sicher bewegt, die relaxten und smoothen Songs aber doch mehr auf ihn maßgeschneidert wirken. Die Vielfalt insgesamt tut dem Album jedoch sehr gut. Die Gästeauswahl dagegen ist übersichtlich ausgefallen. „Nur“ Christopher Martin, Red Roze, Tanya Stephens, Million Stylez, Patrice und Sugar Minott sind mit von der Partie.

    Wertung: ★★★★½







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