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  • Sido – Aggro Berlin

    Von Chris Wegmann

    sidoUniversal VÖ: 30.10.2009

    Entertainer oder Rapper? Mit seinem vierten Album zeigt Sido zumindest, dass er den Rap noch nicht abgeschrieben hat. Und dass er auch ohne Aggro Berlin „Aggro Berlin“ ist. Die Messlatte dafür ist sicherlich hoch: Der Vorgänger „Ich und meine Maske“ besetzte im letzten Jahr noch den ersten Platz der Charts. Viel hat Sido daher im Rap nicht mehr zu gewinnen. Und viel gewinnt er mit „Aggro Berlin“ in der Tat nicht mehr hinzu. Überraschungen bleiben auf den 21 Tracks aus. Sie zeigen den facettenreichen Sido, den wir in den letzten Jahren kennengelernt haben. Nicht mehr so aggro wie früher, dafür ernsthafter. Neben nachdenklichen Songs wie „Hey Du!“ oder „Wenn das alles ist“ gibt es natürlich noch zahlreiche Spaßnummern, so „Sido“ oder „Siggy & Harry“ mit Harris. Allerdings: Albern kommt Sido überhaupt nicht mehr daher. Wenn etwas überraschend und überragend an diesem Album ist, dann das. Dem Berliner gelingt die Gradwanderung zwischen Entertainer und ernst zu nehmenden Rapper perfekt. Unterhaltung mit Anspruch wird hier geboten. Und gerade das hätte doch kaum jemand Sido zugetraut. Zumindest vor einigen Jahren noch nicht.

    Wertung: ★★★★☆







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