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  • Jan Delay – Wir Kinder Vom Bahnhof Soul

    Von Chris Wegmann

    delayUniversal VÖ: 14.08.2009

    Dritter Auftritt für Jan Delay – zumindest was die Studioalben angeht. Das letzte Werk „Mercedes Dance“ erschien vor drei Jahren und führte die Charts locker an. Auf dem Nachfolger „Wir Kinder Vom Bahnhof Soul“ wird der Beginner-Rapper noch funkiger und damit – wenn man es so sagen will – noch musikalischer. Seine Band Disko No.1 ist nicht nur Nebenspieler. Die neuen elf Songs sind nur teilweise für die Tanzflächen gemacht: Spaß haben ist trotzdem die Devise. So auf der schnellen Single „Oh Jonny“, die im Ska-Stil nach vorne geht. Allerdings gibt es auch rührend-traurige Nummern wie „Ein Leben lang“ und „Hoffnung“, die mitten ins Herz treffen. Zu den weiteren Highlights zählen die Stakkato-Clubnummer „B-Boys & Disko-Girls“ und entspannt-rockende „Kommando Bauchladen“. Was wir aber auch nicht verschweigen wollen: Das Album ist viel sperriger als die Vorgänger. Auch wegen konsequentem Funk. Den Erfolg alter Werke, was Verkaufszahlen angeht, kann Jan Delay so nicht wiederholen. Dafür hat er ein wirklich mutiges und spannendes Album abgeliefert, das nur stellenweise massentauglich ist. „Wir Kinder Vom Bahnhof Soul“ hätte so niemand vermutet.

    Wertung: ★★★★☆







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