Watchmen: Die Wächter sind da
Von Daniel Gilic
“Watchmen” gilt als eine der besten Comic-Erzählungen aller Zeiten. Der komplexe, zwölfteilige Comic-Zyklus galt bisher als unverfilmbar. Die Story spielt in einem fiktiven Amerika in den 80er Jahren. Superhelden sind per Gesetz verboten worden, gleichzeitig steht ein nuklearer Krieg vor der Tür.
Regisseur Zack Snyder, der bereits “Dawn Of The Dead” neu verfilmte und “300″ von Frank Miller auf die Leinwand brachte, hat sich dem Wagnis gestellt. Er adaptierte eine weitere, ruhmreiche Graphic Novel für das Kino-Publikum. Wie erfolgreich der Film hierzulande sein wird, lässt sich noch nicht voraussagen.
Auch für den Soundtrack konnte man höchst prominente Künstler gewinnen: Bob Dylan, Nat King Cole, Janis Joplin, Nina Simone oder Leonard Cohen steuern Klassiker bei, für die jüngere Generation dürften My Chemical Romance interessant sein.
Snyder hat mit der Verfilmung von “Watchmen” Mut bewiesen. Nur einen konnte er im Vorhinein schon nicht überzeugen: Autor Alan Moore hat sich, wie bereits üblich, vom Film distanziert.
Werbung
