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  • Kings of Leon – Only by the night

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    kingsofleonSony BMG VÖ: 19.09.2008

    Jede Wette, wenn Deutschlands große Musikmagazine ihre Auflistung der besten Jahresplatten rausbringen, rangiert das Baby hier bei allen unter den ersten Zehn, ach, was sag ich, unter den ersten fünf. Kleiner Gedankenanstoss in Richtung Redaktionskollegen, das könnten wir doch auch mal machen, so Jahrescharts, oder? Zurück zum Thema, weil diese Platte echt schön ist, soll sie auch retrospektiv rezensiert werden dürfen. Und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir das Schaffen von Leons drei Söhnen und seinem Neffen unbekannt war bzw. es mich eigentlich auch unbeeindruckt ließ, da mir bestimmt Songs der „Könige“ auf Samplern begegneten und die einschlägigen Printmedien sie auch zu Lieblingssöhnen erkoren haben. Aber dann – man höre und staune – MTV sei Dank, stieß ich auf „Sex on Fire“, was für ein mitreißender sexuell geladener Song. Warum die Platte auch gut in die hiesige Jahreszeit gepasst hätte (und ich somit eigentlich gar nicht zu spät bin), erklärt unter anderem die zweite- kürzlich erschienene- Single- Auskopplung: „Use Somebody“ steht schon längst als der ultimative Advents- bzw. Weihnachtssong fest, man möge das gerne kritisieren. Aber „Only by the night“ lohnt sich nicht nur aufgrund dieser zwei grandiosen Songs, da gibt es noch den atmosphärisch dichten Opener „Closer“, das im Achtziger-Stil rockende „Manhattan“ oder den anfänglich ruhigen Ausklang „Cold desert“, der sich noch mal leicht emporschraubt, um dann plötzlich zu versanden. Dabei thront die Stimme von Caleb Followill über allem und verpasst dem Sound diese persönliche Note, die den hier Schreibenden nach einer Selbststudie erstaunlicherweise nicht nervt, was sie in dem krächzenden Duktus eigentlich müsste. Aber im Gegenteil, es klingt erstaunlich gut.
    Gehört Ihr auch zu denjenigen, die im Normalfall keine richtig gute Antwort darauf habt, was man unter dem Weihnachtsbaum anstatt pathetischer Knabenchorweihnachts-CDs hören kann, dann hab ich für die Zukunft eine gute Antwort für Euch, diese Platte hier, natürlich ohne „Sex on Fire“, das werde jedenfalls ich bald zu anderer Gelegenheit probehören…

    Wertung: ★★★★½







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