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  • Everlast – Love, War, and the Ghost of Whitey Ford

    Von Chris Wegmann

    everlastPias / Martyr Inc VÖ: 19.09.2008

    In den letzten Jahren war es um HipHop-Pioneer Everlast ruhig geworden: Schon vier Jahre sind seit dem letzten Album „White Trash Beautiful“ vergangen. Immerhin weiß man so, dass er sich wieder mal Zeit genommen hat für sein viertes Soloalbum. „Love,War,and the Ghost of Whitey Ford” klingt anders, als das was Everlast zu vor gemacht hat. Bestachen die letzten Scheiben durch ruhiges Gitarrenspiel, so entwickeln die neuen Tracks mehr Dampf. Mit Fanfaren geht es los, der Opener „Kill The Emperor“ ist ein echter Paukenschlag mit kräftigem Rhythmus und HipHop-Crossover-Attitüde. Danach kommt mit „Folsom Prison Blues“ ein Johnny Cash Cover, das mit „Jump Around“ Beat unterlegt ist. Überraschend viele Anleihen aus den alten House of Pain Zeiten finden sich also zunächst auf dem neuen Everlast Album. Dennoch: Weitere HipHop-Elemente muss man nach diesem überraschenden Beginn nicht befürchten. Ganze 19 Tracks hat Everlast zusammengetragen, die ein sehr vielseitiges Bild zeichnen. Sowohl für ruhigere Songs wie „Anyone“ und „Saving Grace“ ist Platz wie auch für Rock’n’Roll Nummern („Die In ‘Yer Arms“) und Sphärisches („Naked“). Diese Experimentierfreudigkeit von Everlast wird mit Sicherheit nicht bei allen gut ankommen. Waren die letzten Alben einfach schön, so ist das neue schwierig. So sind zwei Dinge festzuhalten: „Love, War, and the Ghost of Whitey Ford” ist ein äußerst spannendes Album, bei dem es viel zu entdecken gibt. Die Verkaufszahlen dürfte diese Tatsache aber nach unten drücken. Auch weil es kaum Songs mit Hitpotenzial gibt.

    Wertung: ★★★★☆







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