N.E.R.D. – Seeing Sounds
Von Chris Wegmann
Universal Music VÖ: 06.06.2008
Kommt nach Stillstand wieder Bewegung? Das letzte Soloalbum „In My Mind“ von Pharell Williams war nicht schlecht, aber auch nicht so innovativ wie alles zuvor und wurde so eher enttäuscht aufgenommen. Jetzt hat er sich wieder mit seinem The Neptunes Partner Chad Hugo und Shay Haley zusammengetan, um das dritte Album der Crew einzuspielen. Und auch wenn Pharell nur ein Teil der Band ist, so ist er doch der mit der stärksten Außenwirkung und Vergleiche mit seinem Soloalbum werden nicht ausbleiben. Auch weil das letzte N.E.R.D. Album „Fly or Die“ jetzt schon vier Jahre zurück liegt. Dennoch wird schnell klar: Hier gibt es wieder den typischen N.E.R.D.-Sound, den wir schon so lange vermisst haben. Pure Energie und Emotion mit musikalischer Freizügigkeit, das Trio tobt sich wieder auf seiner Spielwiese aus. Besonders stechen dabei neben der ersten Single „Everyone Nose (All The Girl Standing In The Line For The Bathroom)“ die rockig-lässigen Tracks „Kill Joy“ und „Spaz“ hervor. Anderes wie „Love Bomb“ setzt mit Pharell-typischen Synthies auf eine smoothere Schiene. Zwei Sachen sind garantiert: Abwechslung und viele Ideen. Und der Sound spiegelt den Puls der Zeit wieder und hinkt nicht hinterher. Am Ende macht „Seeing Sounds“ verdammt viel Spaß, auch wenn man die N.E.R.D.-Genialität nicht immer spürt.
Wertung: 




Tourdaten (als Support von Linkin Park):
21.06.2008 München, Reitstadion Riem
27.06.2008 Berlin, Waldbühne
28.06.2008 Düsseldorf, LTU Arena
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