Coldplay – Viva La Vida
Von Tanja Wittrien
Am 13. Juni ist es soweit und das neue Coldplay Album steht endlich auch in unseren Plattenläden. Und eines kann gleich gesagt werden: die Singleauskopplung „Violet Hill“ ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Gesamtkomposition dieser geniale Platte. Sie besteht aus zehn Songs, die jeder für sich berühren und mit nahezu perfekten Melodien aufwarten. Die gewohnt durchdacht-poetischen Texte runden das durchweg positive Gesamtbild ab.
Das Intro beginnt langsam mit „Life in Technicolor“ und wird ähnlich melancholisch mit „Cemeteries of London“ fortgesetzt. „Viva la Vida“ dagegen regt zum mittanzen an und besticht durch sein Tempo und die unverkennbare Stimme Chris Martins. Auch wenn sich jetzt schon Kritiker melden und behaupten Coldplay würden sich „zu anders“ anhören und hätten ihren „Stil“ verändert, sollte man sich durch Aussagen dieser Art nicht täuschen lassen. Das Album klingt anders. Aber dafür sind die Jungs ja schließlich bekannt. Es ist ein Ausdruck von Individualität, wenn man sich von festen Mustern löst und neue Dinge ausprobiert. Was in jedem Lebensratgeber steht, wird mit „Viva la vida or Death and all his friends“ praktiziert.
Es ist unglaublich was diese Band in den letzten paar Jahren erreicht hat. Aber Können wird ja im Bestfall immer belohnt. Coldplay haben sich ihren Ruhm redlich Verdient und beweisen dies mit ihrem mittlerweile vierten Studioalbum. Die bereits genannte Single konnte vorab gratis auf der Homepage der Band runtergeladen werden. Diese Aktionen und das skandalfreie Leben der vier Musiker, machen das Ensemble nur noch sympathischer. Man kann davon ausgehen, dass die Fans es ihnen danken werden und die Scheibe hoch in die Charts schießen.
Wertung: 




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ein zahnloses Album ohne jeden Biss… schade
13. Jan. 2009 | #