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  • Caput – Caputalismus

    Von Chris Wegmann

    caput.jpgOptik Records / Groove Attack VÖ: 08.02.2008

    Da ist es endlich, das langerwartete Albumdebüt von Optik-Rapper Caput. Schluss mit Mixtapes und Singles, jetzt geht es ans Eingemachte. Lange genug hat sich Caput Zeit gelassen: Bereits 2003 wurde er von Kool Savas bei Optik gesignt. Jetzt tritt er aus der zweiten Reihe hervor und will beweisen, dass er auch an der Front bestehen kann. Überwiegend gelingt das dem Album „Caputalismus“ auch – vor allem, das muss gesagt werden, wegen der erstklassigen Beats von (hauptsächlich) Caput selbst und ein paar Joints von Melbeatz, Ercandize und anderen. Doch der Rapper aus Iserlohn bringt natürlich auch als Rapper Qualitäten mit: sein Flow und seine Technik gehören ins Premium-Segment. Auch thematisch hat Caput zumindest Abwechslung zu bieten. Weniger wäre bei den 16 Tracks jedoch mehr gewesen. Doch was ist die Message von „Caputalismus“? Was ist die Persönlichkeit von diesem Caput. Wie viele andere Rapkollegen bleibt auch er viel zu sehr auf Allgemeinschauplätzen und kann sich nicht eindeutig positionieren. Auch die etwas ausdrucksschwache Stimme, die oft nur schwer gegen die Beats ankommt, hilft nicht bei der Profilierung. Gute Tracks wie “Alles Egal” (mit Ercandize und Cihan) oder “Da bin ich wieder” sind vorhanden, doch eine klare Linie fehlt. Am Ende steht ein Album, das viel Talent zeigt, aber als Gesamtwerk nur wenig überzeugen kann. Das ist mehr als Durchschnitt, aber immer noch viel weniger als Labelboss Kool Savas.

    Wertung: ★★★☆☆







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