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  • Kool Savas – Tot oder Lebendig

    Von Chris Wegmann

    koolsavas_tot.jpgSubword / Sony BMG VÖ: 02.11.2007

    Schwierig einzuschätzen war er in der letzten Zeit. Seine Optik Army brachte Kool Savas an den Start, zeigte sich sonst aber nur wenig in der Öffentlichkeit. Es war wohl die Ruhe vor dem Sturm. Im beschaulichen Heidelberg arbeitete der Rapper, der Berlin als Rapmetropole auf die Landkarte setzte, nur mit Melbeatz an seinem neuen, erst zweiten Soloalbum. Auf große Features und Unterstützung hat er dabei verzichtet, lediglich seine treuen Weggefährten Moe Mitchell und Azad steuerten ihre Stimmen zu „Tot oder Lebendig” bei. Auch sonst hält sich das Album nicht mit unnötigem Ballast auf: 12 Tracks, kompakt und auf den Punkt. Inhaltlich reif und vielseitig, gepaart mit dem nach wie vor beeindruckenden und unvergleichlichen Flow, und den exzellenten, atmosphärisch-dichten von Melbeatz. Kool Savas braucht keinen großen Knall mehr, um zu zeigen, dass er zu den besten MCs des Landes gehört. Aggressiv und angriffslustig wie immer, und doch irgendwie entspannt und ausgeglichen präsentiert er sich auf den neuen Songs: Savas hat die perfekte Mitte gefunden. „Tot oder Lebendig” setzt ein eindeutiges Statement – an Kool Savas kommt man auch rund fünf Jahre nach seinem Durchbruch nicht vorbei.

    Wertung: ★★★★½







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