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  • Kool Savas rappt. Ganz gleich ob “Tot oder Lebendig”

    Von Rob Labas

    Kool SavasNach langer Zeit meldet sich Kool Savas mit seinem zweiten Soloalbum “Tot oder Lebendig” zurück. Und zeigt, dass er vielleicht nicht der ist, für den er viele Jahre gehalten wurde. Für den einstigen King of Battle zählen heute andere Werte.

    Bumbanet: Lange hat es gebraucht bis zu deinem zweiten Soloalbum – wann ist die Entscheidung gefallen es jetzt zu machen?

    Kool Savas: Der Entschluss an sich war schon immer da, aber die bewusste Entscheidung „heute ist der erste Tag” fiel irgendwann im Februar diesen Jahres. Ich weiß es nicht mehr ganz genau. Jedenfalls war ich sieben Monate in Berlin und habe dazu meinen Kollegen Persia aus der Schweiz aktiviert, der den Engineer gemacht hat. Es lag auch daran, dass wir endlich mal aus unserem Vertrag mit BMG raus wollten, und dazu mussten wir dieses Album abliefern. Es war einfach so, dass ich geschaut habe, wann ich Zeit habe, und dann ging es los.

    Bumbanet: Das Album ist mit zwölf Tracks recht kompakt und übersichtlich ausgefallen. Hast du das bewusst so gemacht?

    Kool Savas: Es war klar, dass es kein langes Album wird, weil ich selbst kein Fan von langen Alben bin. Ich höre die dann gar nicht richtig durch. Alle geilen Songs sollten drauf, das war die Ansage. Und wenn ich am Ende nur acht geile Songs gehabt hätte, dann wäre das Album auch nur mit acht Songs erschienen. Über die Spiellänge habe ich mir gar keine Gedanken gemacht, wichtig war, dass die Tracks alle Sinn ergeben, zueinander passen und einen gewissen Vibe vermitteln.

    Bumbanet: Du wohnst eigentlich in Heidelberg, warum hast du dann das Album in Berlin aufgenommen?

    Kool Savas: Es ist so, dass wir da ein Studio haben, und die ganze Infrastruktur ist da einfach besser zum Arbeiten geeignet. Außerdem ist Mel dort, und sie hat das ganze Album produziert. Wir brauchten einfach einen Standort, wo alle zusammenkommen.

    Bumbanet: Hast du dann auch alle Songs in Berlin in den sieben Monaten geschrieben?

    Kool Savas: Fast alle, zwei, drei Parts habe ich hier in Heidelberg gemacht.

    Bumbanet: Sieben Monate sind eine lange Phase, war das geplant, so lange am Album zu sitzen?

    Kool Savas: Nein, aber ich hatte zwischendurch einfach so viel zu tun, dass ich einfach aus dem Flow gerissen wurde. Dazu habe ich viel rumprobiert und verschiedene Sachen gemacht. Ich habe jetzt nicht jeden Tag einen Song gemacht, sondern die Stücke auch einfach mal liegen gelassen und später noch mal angehört. Für mich war das eine untypische Arbeitsweise. Aber so konnte ich sehen, was mich auch noch nach langer Zeit anturnt. Momentan bin ich in Heidelberg und da arbeiten wir an anderen Sachen, machen zwei bis drei Songs am Tag, das ist ein völlig anderes Ding.

    Bumbanet: War es von Anfang an klar, dass du das ganze Album wieder mit Melbeatz machst?

    Kool Savas: Selbstverständlich, bei einem richtigen Soloalbum ist das völlig klar. Wir sind ein Team, kennen uns lange und sind sehr gut befreundet. Sie ist eine ganz außergewöhnliche Produzentin, die es so nirgendswo auf der Welt noch mal gibt. Sie hat ihren eigenen Kopf und eine ganz andere Herangehensweise. Für sie steht nicht das Ergebnis, sondern die Idee und der Vibe im Vordergrund. Und das reizt mich, weil man nie weiß, was daraus entsteht, weil dabei Platz für Visionen ist.


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