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  • IAM – Saison 5

    Von Christian Schmitz-Linnartz

    IAMPolydor / Universal VÖ: 06.09.2007

    Die Tatsache, daß uns die sechs Herren vor 12 Jahren das (natürlich subjektivgesehen) beste HipHop-Album aller Zeiten zuwarfen, macht die Rezension nicht einfach. Die Tatsache, daß uns mit dem Nachfolger „Revoir un printemps” vor vier Jahren ein Werk vorgelegt wurde, welches wenig von dem Feuer, der rhythmischen Stringenz und der Eloquenz des Vorgängers bereit hielt, relativierte die Erwartungshaltung bzgl. „Saison 5″. …Dann aber überfiel mich „Une autre brique” via MTViva und Youtube und die Erwartungshaltung schoß gen Zenith., auch „Ca vient de la rue” als Zweitsingle penetrierte irgendwann unvermeidlich die Gehörgänge und setzte sich in den Synapsen. Umso überraschender war, daß „Saison 5″ ohne Promotion plötzlich in den Läden stand. Gemessen am Vorgänger liegt hier ein atmendes, unpathetisches Album vor, dessen Produktionen allesamt mit zeitgenössischen Übersseproduktionen mithalten können bzw. jene an Frische oftmals übertreffen, ohne daß der einmalige Marseille- Charme aufgegeben würde. Um dies zu erreichen, wird u.a. auch auf externe Produzenten wie Akos zurückgegriffen, eine wesentlich bessere Wahl, als Akhenaton dies zu überlassen. Um Missverständnisse zu vermeiden, hier geht es nur um die Beats, Monsieur Fragione als auch Shurik’n zeigen beim Rappen keine Alterserscheinungen, das soll heißen: der Heißhunger bei „Une autre brique” ist genauso präsent wie die ruhigen Töne von „Nos heures de gloire”. Einzelne Tracks wie „”Offishall” atmen vielleicht zu sehr den überpenetranten Zeitgeist, im Großen und Ganzen liegt hier jedoch ein abwechslungsreiches Album vor, welches sich mit dem All-Time-Classic „L’école du micro d’argent” nicht messen kann, aber einen guten Weg einschlägt in puncto Erwartungshaltung bezüglich der Alben six et suivants. Um es auf den Punkt zu bringen: On est retour de Mordor, Word!

    Wertung: ★★★★☆







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